Geschichte der Gruppe 68
Die Geschichte der Gruppe 68
1932-1938
Nach einem Gründungsauftrag des Herrn Pfarrer Schmidt zu Weihnachten 1932 erhält die Gruppe ein Heim im 16. Bezirk, Hasnerstraße 4, und begann im Juni 1933 mit der Arbeit. Am 04.06.1933 findet die Gründungsversammlung statt. Kurze Zeit später wird das neue Heim geweiht.
Dr. Müller als Pfarrer in Maria Namen nimmt sich der Gruppe an und eine ehemalige Baubaracke am Pfarrgrund in der Hippgasse 27 wird das neue Heim der Gruppe 68.
Im März 1938 wurde die Gruppe aufgelöst und am 07.08.1939 liquidiert. Beides nur nach außen, denn kein Terror konnte die Pfadfinder davon abhalten, immer wieder zusammenzukommen, einander zu helfen und Mut zu geben.
1939-1946
Am 03.09.1939 fällt GFM Idinger im Krieg. Die Pfarre Maria Namen wird trotz wiederholter Untersuchungen zur Heimatbasis für Fronturlauber und jüngeren Gruppenmitglieder.
Im September 1945 nehmen die Heimkehrer die Gruppenarbeit wieder auf und melden den Betrieb der Gruppe 68 beim österreichischen Pfadfinderkorps St. Georg an. 1946 wird Leopold Heuschneider bis Jahresende als provisorischer GFM eingesetzt.
1947-1951
Eine Delegation fährt zum Jamboree nach Moisson (Frankreich). Josef Neklapil übernimmt als neuer GFM die Gruppe.
1952-1965
Am 29.09.1952 wird Karl Auer von der Elternversammlung zum Aufsichtsratsobmann gewählt. Am gleichen Tag übergibt Dr. Müller dem FM Franz Kitzler die Gruppe 68. Dieser löst seine Gruppe 55 auf und bringt sie in die Gruppe 68 ein. Sowohl Obmann Karl Auer als auch FM Franz Kitzler übten ihre Ämter 30 Jahre lang aus. Die bereits 90 Mitglieder zählende Gruppe wird von einem schweren Schlag getroffen. Ein Teil der Führer verträgt die neue, straffe Führung unter GFM Kitzler nicht und wandert mit insgesamt 82 Mitgliedern in eine neu gebildete Gruppe ab. Vom Pfarrherrn Dr. Müller, ARO Karl Auer, FM Ernst Höfer und Gertrude Mauser-Nosek mit Elfi Freismuth, sowie vom Altpfadfinderklub 18/68 unterstützt, beginnt der Neuaufbau der Gruppe mit 4 Pfadfindern und 4 Wölflingen.
Ende 1953 beträgt die Registrierzahl bereits wieder 41 Wölflinge, 29 Pfadfinder und 1 Rover.
1966-1977
GFM Kitzler gründet mit Führern, Rovern und dem Altpfadfinderklub 18/68 das Unternehmen “Lilienhof”. 1969 wird der Lilienhof eröffnet und eingeweiht.
1974 nimmt die Gruppe am ersten Landeslager in Haslach/Mühl (OÖ) teil. Die Führer und Rover unter der Leitung von GFM Kitzler stellen den technischen Dienst am Lager.
1978-1980
GFM Kitzler plant und organisiert über Auftrag des Bundesfeldmeisters das erste gemeinsame Lager mit österreichischen und polnischen Pfadfindern.
Einer Gegeneinladung folgend nimmt der Trupp 1979 an einem Lager in Augustow (Nordpolen) teil. Lagerleiter ist GFM Kitzler, als Führer waren FM Grollnigg, FM Scheidl und GF Stromer mit.
1981-1983
Nach 30 Jahren übergeben ARO Karl Auer und GFM Kitzler die Gruppe einer jüngeren Führergarnitur. Über Vorschlag der Führer bestätigt der Aufsichtsrat und der Landesverband FM Peter Scheidl als neuen Gruppenführer. In der darauf folgenden Elternversammlung wird Leopold Wenk als Aufsichtsratobmann gewählt. Die Stufen werden von folgenden Führern geführt: Wölflinge – FM Karl Brauner, Späher – FM Wilhelm Grollnigg, Explorer – Ass Norbert Glaser, Rover – RM Otto Fabits.
1982 steht im Zeichen “75 Jahre Pfadfinder in aller Welt”. Das Jubiläumslager (JUBILA /82) findet in Arriach/Kärnten statt. 1983 feierte die Gruppe ihr 50-jähriges Jubiläum.
1981-1987: GF Peter Scheidl
1991-1994: GF: Willi Grollnigg
1994-1997: GF: Thomas Gahn



